Mecklenburg-Vorpommern: Erdölland seit 53 Jahren Teil I

Dieser Artikel ist eine Replik auf einen vor zwei Wochen bei schattenblick.de erschienenen Beitrag zur Erdölerkundungsbohrung „Barth 11“ in Vorpommern. Nun ist man von den Gegnern fossiler Energieträger und speziell der Gegner der inländischen Erdöl- und Erdgasgewinnung schon einiges an Desinformation und Polemik gewohnt, doch übertrifft der hier betrachtete Artikel das Bekannte noch ein wenig. Teil I befasst sich mit dem Artikel, der später folgende Teil II befasst sich dann mit einem Interview mit dem Bürgerinitiativler und Parteimitglied von Bündnis 90/Die Grünen, Herrn Wilfried Fischer.

1. Einleitung

Wie bereits die Überschrift des Artikels deutlich macht, ist das nordöstlichste Bundesland Erdölförderland. Bereits Anfang der 1950er Jahre wurde im Südwesten von Mecklenburg intensiv nach Erdöl gesucht. Allerdings ohne Erfolg. Das änderte sich im wahrsten Sinne des Wortes schlagartig im Jahr 1961. Die erste im Raum Reinkenhagen angesetzte Bohrung „E Reinkenhagen 2/60“ stieß im Staßfurtkarbonat des Zechstein auf unter hohem Druck stehendes Erdöl, das unkontrolliert zu eruptieren, also auszubrechen, drohte. Mit großer Anstrengung gelang es, die drohende Eruption abzuwenden.

In der Folge wurde die vom Fischland über Grimmen bis über Usedom hinaus WestNordWest – OstSüdOst streichende Zechstein-Aufwölbung, der sogenannte „Grimmener Wall“ intensiv auf Kohlenwasserstoffführung exploriert. Und das mit gewissem Erfolg! So wurde  bereits nur vier Jahre später mit „Lütow“ auf der Insel Usedom die bedeutendste Erdöllagerstätte auf dem Gebiet der DDR entdeckt. Diese fördert bis heute noch Erdöl, wenn auch auf nur noch bescheidenem Niveau. Mit Kirchdorf/Mesekenhagen, zwischen Stralsund und Greifswald gelegen, befindet sich eine weitere, bereits zu DDR-Zeiten entdeckte Lagerstätte in Produktion.

Außer den genannten Lagerstätten „Reinkenhagen“, „Lütow“ und „Kirchdorf/Mesekenhagen“ blieben bis auf „Grimmen“ alle weiteren Vorkommen mit < 100.000 Tonnen kumulativer Förderung eher bedeutungslos. Das trifft insbesondere auf den Erdölfund „Barth“ zu, aus dem kaum mehr als 1.100 Tonnen gewonnen werden konnte. Dennoch ist bekannt, dass im Staßfurtkarbonat verbreitet Erdöl angetroffen werden kann, was auch eine Suchbohrung im Jahr 1971 im Greifswalder Bodden bewies. Zwar gelang es damals nicht, das Öl zum Fließen zu bringen, aber der Ölgehalt der Kernproben war so stark, dass die Kernkisten mehrmals wegen Durchölung gewechselt werden mussten.

Aufgrund der Erdölhöffigkeit der Region, der Explorationspause seit 1990 sowie der Implementierung neuer Technologien entschloss sich das Unternehmen CEP Central European Petroleum GmbH (CEP), die Exploration in den erdölhöffigen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns sowie Brandenburgs wieder aufzunehmen. Seit 2011 wurden bereits vier Bohrungen durchgeführt, die sämtlichst zumindest Ölanzeichen hatten. So auch die erste durchgeführte Bohrung „Barth 11“, die Gegenstand dieses Artikels ist.

2. Unsachliche Kritik am Vorhaben am Beispiel des Schattenblick-Artikels

Erdölerkundungsbohrung "Barth 11" wenige Tage nach Einbau des Stimulationsstranges chef79

Erdölerkundungsbohrung „Barth 11“ wenige Tage nach Einbau des Stimulationsstranges ©chef79

Nachdem die selbsternannte „Anti-Fracking-Bewegung“ Wind davon bekommen hatte, dass Stimulationsarbeiten notwendig sind, um den Ölzufluss zum Bohrloch anzuregen, verstieg man sich in Person der Hamburger Journalistin Carin Schomann zunächst in Verschwörungstheorien. Von einer „geheimen Fördermethode“ wurde sogar fabuliert. Aufgrund des carbonatischen Charakters des Speichergesteins konnte angenommen werden, dass eine Drucksäuerung durchgeführt werden soll, um die Zuflussrate zu verbessern.

Tatsächlich ist aber eine hydraulische Stimulation, auch Hydraulic Fracturing genannt, vorgesehen gewesen. Diese Methode wird auch verballhornt „Fracking“ genannt. Allerdings wird insbesondere in zahlreichen Medien der Begriff „Fracking“ mit der Schiefergasgewinnung gleichgesetzt und wird es je nach Tageslaune von der „Anti-Fracking-Bewegung“, was CEP zum Anlass nahm, diesen Begriff für die Maßnahme strikt abzulehnen.

Da es sich aber dennoch um Hydraulic Fracturing handelt, wenn auch nur zur Beseitigung von Schädigungen durch den Lagerstättenaufschluss, fühlten sich die „Fracktivisten“ auf den Plan gerufen um dagegen zu protestieren und wieder einmal Desinformationen zu dieser seit 1947 weltweit über 2 Millionen Mal durchgeführten Standardmethode zu verbreiten. Ganz oben auf der Desinformations-Agenda steht dabei die unterstellte Trinkwasserkontamination oder das Auslösen von Schadens-Erdbeben. Exemplarisch für die Desinformation soll nun der Schattenblick-Artikel betrachtet werden, wobei sich aufgrund des Umfanges nur auf ausgewählte Beispiele der Fehlinformation beschränkt werden soll.

Wie bekannt sein sollte, wurde die Bohrung fast 1.000 Meter horizontal durch das Speichergestein geführt, um die Kontaktfläche zum Speicher zu erhöhen, und um, wie die Gegner unkorrekt behaupten:

[…] anschließend mindestens eineinhalb Millionen Liter von Produktionswasser in den Untergrund zu spülen, damit Öl, aber auch Erdreich in Bewegung gebracht werden sollen.

Das wiederum soll unausweichlich zu

[…]mit an „Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit“ zu Brüchen und Rissen im Mauerwerk des eigenen Home Sweet Home führen[…]

Zunächst ist es schon einmal grundsätzlich falsch, dass Produktionswasser in den Untergrund injiziert wird. Denn unter diesem Begriff versteht man Wasser, dass mit dem Erdöl mitgefördert, also mitproduziert wird.  Des weiteren heißt es natürlich mit an „Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkei“, wobei die in diesem Zusammenhang formulierte Unterstellung natürlich Unsinn ist. Schadensbeben durch Fracmaßnahmen sind nicht bekannt und können in seismisch wenig aktiven Gebieten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden.

Weiter wird mit Bezug auf die Darstellung auf dem Baustellenschild „Nach einer Tiefbohrung im Jahr 2011 führt die CEP Central European Petroleum GmbH hier in 2014 den Testbetrieb durch.“ behauptet:

Die meisten Anwohner von Saal wussten davon nichts. Bürgerinnen und Bürger erfuhren davon erst aus der Zeitung.

Auch diese Behauptung ist schlichtweg falsch. CEP ist in Sachen PR absolut vorbildlich und hat detailliert über das Vorhaben informiert. Wer regelmäßig die Website des Unternehmens besucht hatte, konnte das sehr gut nachvollziehen. Wer aus ideologischen Gründen solche Seiten sowie Informationsveranstaltungen wie im November 2013 jedoch meidet, bekommt davon natürlich nichts mit. Insofern ist es ziemlich dreist, für die Mehrheit der Bevölkerung von Saal zu sprechen und nachweislich Unwahrheiten zu verbreiten.

Doch die Verbreitung von Halb- und Unwahrheiten ist offenbar gängige Praxis von Menschen, die dem links-grünen Lager zuzuordnen sind. Hinzu kommt die verheerende Unkenntnis, was rechtliche Befindlichkeiten betrifft. Von dieser Unkenntnis zeugt das nächste Zitat mit Bezug auf Explorationsaktivitäten von CEP auf der Insel Usedom, in dem es heißt:

[…] deutsche Lagerstätten [dürfen] mit entsprechender Genehmigung vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) in Clausthal-Zellerfeld […] und damit von Förderfirmen erkundet und gefrackt werden.

Das LBEG ist jedoch für Mecklenburg-Vorpommern überhaupt nicht zuständig. Dieses kleine Bundesland hat eine eigene Bergbehörde und die hat ihren Sitz in Stralsund. Folgendes Zitat von Wilfried Fischer ist genauso falsch:

Bundesrecht bricht Landesrecht und Bergrecht bricht alles

behauptet dieser. Jeder, der auch nur ein Semester Staatsrecht gehört hat weiß, dass dem nicht so ist. Zunächst haben Rechtesgebiete des öffentlich-rechtlichen Rechts, zu dem auch das Bergrecht zählt, grundsätzlich andere Rechtsgebiete zu beachten, wie z.B. das Wasserrecht. Und zum zweiten gibt es Bundesrechte, die nur einen Gesetzesrahmen vorgeben, der durch Landesgesetze ausgefüllt wird. Dazu zählt z.B. das Wasserhaushaltgesetz. Darüber hinaus sind bergrechtsspezifische Sachverhalte in Landesverordnungen geregelt, wie z.B. die jeweiligen Tiefbohrverordnungen. Es ist immer wieder erstaunlich und erschreckend, mit welcher Selbstüberzeugung Vertreter von Bürgerinitiativen, nicht nur im diskutierten Bereich,  Halb- und Unwahrheiten verbreiten, um ihr Anliegen durchzusetzen.

Hinzu kommt noch die Unkenntnis, dass Mecklenburg-Vorpommern bereits seit über fünf Jahrzehnten Erdölförderland ist und das auch auf die Ostseeinsel Usedom zutrifft. Anders lässt sich die Aussage Fischers, „Usedom soll Ölbohrinsel werden“, nicht erklären. Dazu muss man erwähnen, dass Fischer dem Dialekt nach zu urteilen, kein indigener Pommeraner ist, sondern aus dem Südwestdeutschen  zugezogen ist. Interessanterweise wird auf der Demonstration gegen das Vorhaben, die im Mai stattfand, von einem Mitglied der Bürgerinitiative (BI) „Frackingfreies Hessen“ der Aussage Fischers widersprochen, dass das Bergrecht „alles“ bricht. (Minute 8:00). Die BI sind sich also nicht einig darüber, wie sie mit ihren fadenscheinigen Behauptungen die Öffentlichkeit versuchen täuschen zu wollen.

Und mit dieser Täuschung geht es dann gleich weiter. So wird behauptet, dass 220 bis 300 Saaler Bürger aller Generationen an der Demo teilnahmen sowie Vertreter zahlreicher BI und Umweltverbände sowie Parteien aus dem linken und grünen Spektrum. Umgekehrt wird ein Schuh draus! Dem Artikel und insbesondere Video nach zu urteilen bestand das Gros der Teilnehmer aus angereisten Mitmenschen. Das wird allein anhand des im Video zu sehenden mineralölbetribenen Fuhrparkes deutlich, der u.a. aus Kleinbussen und Geländewagen besteht, also ganz bestimmt nicht ölsparend fahrenden Fahrzeugen, wie es ein Vertreter des BUND in einem Redebeitrag fordert. Zudem hat mir bei einer Visite des Bohrplatzes fünf Tage nach der Demo die Platzsecurity erzählt, dass viel Teilnehmer mit Bussen herangeschafft wurden. Unmittelbare Anwohner dürften somit unter den maximal 300 Demonstranten kaum dabei gewesen sein. Das untermauert die Teilnehmerzahl von 35 Leuten am vergangenen Montag, als die Stimulationsarbeiten begannen.

Einer dieser angereisten Demonstranten ist z.B. Bernd Ebeling aus Uelzen, der vor wenigen Monaten in der Nähe des Heidedorfes Oerrel mit einer handvoll ortsfremder Mitstreitern die Zufahrt zu einer Lagerstättenwasserversenkbohrung stundenlang blockierte, worüber der NDR berichtete. Ebeling organisierte vor kurzem auch eine Demo am Erdgasförderplatz „Söhlingen Z14“ in Niedersachsen, als diese Intensivierungsarbeiten unterzogen wurde, ebenfalls mit überwiegend ortsfremden Teilnehmern.

Ebeling maßte sich dem Artikel nach zu urteilen an, eine unbedarfte Anwohnerin über das Vorhaben zu „informieren“, was aufgrund seines Redebeitrages, der im Video zu sehen ist, als absolute Desinformation zu deuten ist. Obwohl z.B. nicht eindeutig nachgewiesen werden konnte, dass infolge eines Erdstoßes im Gebiet der Erdgaslagerstätte „Völkersen“ Gebäude dadurch beschädigt wurden, behauptet Ebeling, dass die 108 gemeldeten Schäden „eindeutig“ darauf zurückzuführen sind . Das hat entgegen der Behauptung weder das LBEG bestätigt noch der von der Gemeinde Langwedel einbestellte Gutachter festgestellt. Ebeling sollte eine lange Nase wachsen oder besser sollte er dem Lügenbaron Münchhausen gleich auf einer Kanonenkugel davonfliegen.

Stimulierung der Erdölbohrung Barth 11 Bildquelle CEP

Stimulierung der Erdölbohrung Barth 11 Bildquelle CEP

Aber auch Vertreter von B’90/Die Grünen scheuen vor absurden Behauptungen nicht zurück. Frau Claudia Müller, Landesvorsitzende dieser selbsternannten neuen liberalen Partei, die tatsächlich regelmäßig durch Verbotsforderungen auffällt, sieht die Gefährlichkeit des Verfahrens darin, dass es angeblich in der geologischen Formation noch nicht erprobt wurde. Auch das ist Unsinn, denn schließlich sind hydraulische Stimulationen Standard und wurden auch schon in den lagerstätten „Richtenberg“ und „Lütow“ erfolgreich angewendet. In Lütow fördert eine so stimulierte Bohrung noch heute, fast 50 Jahre nach der Inbetriebnahme! Und selbst wenn die Unerprobtheit zutreffen würde, wäre das als Ablehnungsgrund ein sehr schwaches, nein eigentlich gar kein Argument. Denn schließlich hat sich die Menschheit nur durch „Ausprobieren“ entwickelt. Zudem wäre es interessant zu wissen, woher die These stammt, dass sich ein Probezeitraum für das seit 67 Jahren angewendete und erprobte Verfahren über 30 Jahre hinweg erstrecken müsste. Eine Antwort dazu ist nicht zu finden.

Sei dem nicht schon genug, wird dem Ganzen noch eins aufgesetzt. Völlig absurd ist die Unterstellung, dass das Erdöl oder gar das Begleitgas unkontrolliert aus dem verrohrten Bohrloch ausströme und für gesundheitliche Risiken oder Umweltgefahren sorge. Es wird unterstellt, dass das Öl oder Gas in nicht kohlenwasserstoffführende Schichten migrieren könnte und an der Oberfläche austräte und ungeahnte gesundheitliche Folgen nach sich ziehen könnte. Wenn dieses Risiko bestünde, dann müssten in einigen Regionen Deutschlands die Menschen reihenweise umgekippt sein. Dem ist aber nicht so. Noch heute befinden sich aktive Erdölbohrungen in unmittelbarer Nähe zur Wohnbebauung (siehe Foto aus Rühlertwist). Und wer schon einmal aktive Erdölförderbohrungen aufgesucht hat, der weiß, dass lediglich in unmittelbarer Nähe (ca. 2 Meter) Erdölgeruch, wenn überhaupt, wahrnehmbar ist.

Neben den angeblichen Gesundheitsrisiken wird unterstellt, dass der Saaler Bodden durch eventuelle Ölaustritte „verseucht“ werden könnte. Angeblich befände sich dieser in nur 800 Meter Entfernung. Das ist eine weitere Unwahrheit! Das nächstgelegene Ufer des Boddens befindet sich nach Messungen in GoogleEarth in ca. 1.600 Meter Entfernung. Aber diese Falschdarstellung ist eher nebensächlich. Erheblicher ist die Unterstellung, dass ein unwahrscheinlicher Ölaustritt überhaupt über die Distanz den Bodden erreicht.

Schließlich wird noch angeprangert, das die geschätzte Gesamt-Fördermenge nur 5 Millionen Tonnen betrage, was den Bedarf Deutschlands von nur 18 Tagen decken würde. Es ist richtig, dass diese Menge nur über diesen Zeitraum den Bedarf decken kann. Was die BI und Umweltverbände aber regelmäßig ausblenden ist, dass diese Menge, wenn nicht im Inland gefördert, über weite Strecken aus dem Ausland importiert werden müsste. Dieser Transport aus dem Ausland verschlingt dabei nicht unbedeutende Mengen an Energie, was bei inländischer Erdölgewinnung fast vernachlässigbar ist, denn die Distanz zur nächsten Raffinerie (Schwedt) beträgt nur etwas über 200 Kilometer und somit ergibt sich, rein energetisch, ein enormer Vorteil gegenüber importierten Rohöls, dass teilweise über die 20-fache Distanz herbeigeschafft werden muss. Außer betracht werden zudem die enorm hohen Umweltstandards in Deutschland gelassen. Nicht umsonst ist es im Umfeld von Förderanlagen in jüngerer Vergangenheit zu keinen Erdölaustritten gekommen.

Soviel zunächst also zu den Behauptungen der Kritiker in Bezug auf den Aufschluss der potenziellen Lagerstätte „Saal/Barth“. Entgegen der eigenen Darstellung generiert sich der Protest nicht aus der Lokalbevölkerung, sondern wird stattdessen von linken und grünen Gruppierungen forciert, die teilweise 100e Kilometer Anfahrtsweg mit Benzinkutschen auf sich nehmen, um gegen eine bewährte  Standardmethode zur Stimulierung von Erdöl-/Erdgaslagerstätten zu protestieren. Neben dem genannten Herrn Ebeling fiel dabei insbesondere Herr Thorben G. aus Stolzenau (Landkreis Nienburg) auf, der schon an diversen Anti-„Fracking“-Demos in Niedersachsen teilnahm und immer wieder in Fernsehberichten, insbesondere des NDR, zu sehen ist. Wer finanziert denen eigentlich die teils sehr weiten Reisen? Die Frage ist doch wohl erlaubt, oder?

Wie oben bereits angekündigt, wird sich der in Kürze erscheinende zweite Teil mit dem Interview mit Herrn Wilfried Fischer auseinandersetzen.

Bis dahin

Glück auf!

Ein Kommentar zu Mecklenburg-Vorpommern: Erdölland seit 53 Jahren Teil I

  • Dirk Weißenborn sagt:

    „… damit Öl, aber auch Erdreich in Bewegung gebracht werden sollen.“

    Der Begriff „Erdreich“ hat in diesem Zusammenhang überhaupt nichts zu suchen und entspringt der kruden Phantasie von Berufsdemonstranten. Wahrscheinlich soll damit eine unmittelbare und weitreichende Kontamination von Böden der Erdoberfläche – somit einem Bestandteil der Biosphäre – propagandistisch suggeriert werden.

    An diese Stelle gehört der geologische Begriff „Festgestein“ oder meinetwegen der bautechnische Begriff „Fels“ für das Staßfurt-Karbonat.

    Die „Bewegung des Öls“ wird in diesem Trägergestein wird im Rahmen einer zukünftigen primären Förderphase wohl eher maßgeblich durch Gastrieb, unterstützt eventuell durch Untertagepumpen, erfolgen.

    Was Herrn Ebeling betrifft, so erscheint es erstaunlich, dass ein selbständiger Wasserbauingenieur soviel Zeit (und Geld) als Berufsdemonstrant aufwenden kann. Offensichtlich läuft das Geschäft mit den Pflanzenkläranlagen von selbst.

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