NDR-„Markt“ desinformiert abermals zu heimischer Erdgasförderung

Seit inzwischen mehr als 10 Jahren werden beim NDR-Magazin „Markt“ Beiträge ausgestrahlt, die sich mit der Erdöl- und Erdgasförderung in Norddeutschland befassen. Die Beiträge stammen allesamt aus der Feder der Journalistin Alexa Höber. Gemeinsames Kennzeichen all dieser Beiträge sind eklatante Recherchefehler, Unterstellungen, aus den Fingern gesogene Behauptungen sowie ein übertrieben dramatisierender Stil. Nachdem es lange Zeit ruhig geblieben war, gab es am 11.04.2022 vordem Hintergrund des Krieges in der Ukraine einen neuen Beitrag. Dieser befasste sich mit dem (vermeintlichen) Einfluss Russlands auf die heimische Erdgasförderung, auf das Erdgasnetz sowie auf Speicheraktivitäten. Es hätte durchaus ein interessanter und spannender Beitrag sein können, jedoch blieb sich Frau Höber ihrem gewohnten Stil treu, so dass der Beitrag wieder einmal vor Falschdarstellungen sowie aus dem Finger gesogenen Behauptungen strotzte. Dieser hatte den wenig Seriösität zu erwartenden Titel: „Energieversorgung in Gefahr: Tricksereien mit Gas“.

Rückblick auf eine Aneinanderreihung unseriöser NDR-„Markt“ Beiträge zum Thema

Technische Anlagen auf der „Söhlingen Z1“ nach erfolgtem Decomplexing. Foto: S. Arndt, März 2012

Den Auftakt machte im Januar 2011 ein Beitrag zu einem Austritt von Schadstoffen an einer Leitung im Erdgasfeld Söhlingen. Diese transportierte mit dem Erdgas mitgefördertes Wasser, das natürlicherweise mit schädlichen Substanzen belastet ist. Ein Teil dieser Substanzen trat aus der Leitung aus, so dass es im Nahbereich der Leitung zu Boden- und Grundwasserverschmutzung kam.

Wie es sich gehört, sanierte der Betreiber des Erdgasfeldes, die ExxonMobil Production GmbH (EMPG) den Schaden ordnungsgemäß. Doch NDR-„Markt“ bzw. deren Autorin Alexa Höber behaupteten, dass die EMPG den Schaden vertuscht hätte und sprachen gar von einem „Umweltskandal“. Dabei waren die Sanierungsarbeiten in der dünn besiedelten Gegend nicht zu übersehen und es gab einen entsprechenden Tipp eines Anwohners an die „Markt“-Redaktion. Zudem wurde, wie in solchen Fällen üblich, auf einem Baustellenschild über die Arbeiten informiert. Doch laut des „Markt“-Berichtes waren die darauf angegebenen Rufnummern falsch, wie ein gestellter Anruf belegen sollte. Wer’s glaubt…

Und um die angebliche Nachlässigkeit der EMPG zu untermauern, wurden auf dem Betriebsplatz der Förderbohrung „Söhlingen Z1“ Anlagen gefilmt, die optisch in keinem guten Zustand waren. Es handelte sich dabei um Teile der Gastrocknungsanlage. Diese stand kurz vor der Demontage, da aufgrund gesunkener Förderraten aus der Lagerstätte die Gastrocknung auf dem zentralen Betriebsplatz des Gasfeldes vorgenommen wird. Hätte Frau Höber sich bei der EMPG erkundigt, hätte sie es wissen können, anstatt eine völlig aus den Fingern gesogene Behauptung in den Äther zu werfen. Den Beitrag gibt es übrigens noch bei Youtube zu sehen (LINK).

In den folgenden Jahren gab es weitere Beiträger in diesem unseriösen Stil, wobei sich Frau Höber insbesondere darauf konzentrierte, die Entsorgung von Bohrschlämmen sowie Lagerstättenwasser zu skandalisieren. Aber auch vor der Instrumentalisierung von an Leukämie erkrankten Menschen schreckte sie nicht zurück. Ohne einen stichhaltigen Beleg wurde von ihr unterstellt, dass die Erkrankungen auf den Austritt von Benzol zurückzuführen wären.

Der Gipfel der Unverschämtheit war die Instrumentalisierung von an Leukämie erkrankten Kindern in der Gemeinde Steimbke, wo die Ölförderung bereits 1994 und das Abblasen von Erdölbegleitgas über eine Kaltfackel bereits 1988 eingestellt wurde. Wie erst in den 2000er Jahren geborene Kinder deshalb an Leukämie erkrankt sein sollen, blieb das Geheimnis von Frau Höber und der „Markt“-Redaktion. Unsere Kritik zu diesen Beiträgen kann man unter Eingabe der Tags „Alexa Höber“ sowie „Markt“ finden. Der letzte erschien bereits im September 2019: NDR Markt rückt mit Falschdarstellungen Ölförderung in schlechtes Licht

Nicht-Anwohner, Bürgerinitiativler sowie Politiker der Grünen als Stichwortgeber und Referenz

Erdgasförderbohrung „Preyersmühle Z1“ im Landkreis Rotenburg. Foto: S. Arndt, April 2017

Stichwortgeber der Beiträge war sehr häufig mit Andreas Rathjens, ein Landwirt aus dem Dorf Groß Meckelsen, das sich etliche Kilometer jenseits von Erdgasförderanlagen befindet. Dennoch wurde er jeweils als „Anwohner“ in den Beiträgen betitelt, was ihm auch den Beinamen „Überall-Anwohner“ oder einfach nur „Der Anwohner“ bescherte. Auf der zu dieser Website assoziierten Facebook-Präsenz wurde er auch mal wenig schmeichelhaft, aber zutreffend als „der Schwätzer aus Groß Meckelsen“ bezeichnet. Selbst sein Cousin wandte sich vor mehreren Jahren mit einem alles andere als wohlwollenden Kommentar zu Andreas R. an uns.

Weitere Stichwortgeber bzw. Referenzen der „Markt“-Beiträge waren zudem Bürgerinitiativler und Mitglieder der Partei Bündnis 90/Die Grünen (teilweise in Personalunion). Als Experten wurden zudem Personen konsultiert, die mit den vorgenannten Bürgerinitiativen zusammenarbeiteten. Namentlich genannt seien hier der Kieler Toxikologe Dr. Hermann Kruse sowie der inzwischen emeritierte Professor Calmano vom Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft der TU Hamburg. Das wurde von der „Markt“-Redaktion, die der Erdöl- und Erdgasindustrie stets Intransparenz vorwirft, regelmäßig verschwiegen.

Eklatante Fehler im aktuellen Beitrag bereits in den ersten 30 Sekunden

Wenig überraschend enthält auch der aktuelle Beitrag zahlreiche Fehler, Falschbehauptungen und aus den Fingern gesogenen Behauptungen. Das ist in diesem Fall erstaunlich, da das Höber-Team von einem angeblichen „Erdgas-Informanten“, gekleidet in einer Arbeitsjacke der ehemaligen DEA, begleitet wird.

Auf dem Weg zu ihm im Raum Barnstorf, Landkreis Diepholz, komme das Team an Plätzen vorbei, wo Erdgas gefördert wird. Tatsächlich handelt es sich in diesem Ausschnitt zu sehenden Platz nicht um einen solchen. Vielmehr befinden sich darauf mit der „Düste-Jura 2“ sowie der „Dörpel 1“ zwei offene Bohrungen. Während erste eine aus dem Jahr 1955 stammende nicht fündige Erweiterungsbohrung zur Förderung von Erdöl ist, handelt es sich bei der 1985 niedergebrachten zweiteren Bohrung um eine Hilfsbohrung. Beide fungieren heute zur Versenkung von Lagerstättenwasser, das bei der Erdgasgewinnung zwangsläufig mitgefördert wird.

Zudem fuhr das Team an Wohnhäusern vorbei, die angeblich auf Erdgas angewiesen sind. Das mag durchaus sein, jedoch sieht man es einem Haus von weitem nicht an, womit es beheizt wird. In den ersten 30 Sekunden sind also bereits eine Falschdarstellung sowie eine aus den Fingern gesogene Behauptung enthalten. Doch es wird noch besser…

RWE-DEA war nie im Landkreis Diepholz Erdgasproduzent

Erdgasförderbohrung „Düste T3b“ bei Eydelstedt. Foto: S. Arndt, März 2019

Der Bericht findet seinen Fortgang an einem tatsächlichen Erdgasförderplatz, der „Düste T3b“. Diese wurde ursprünglich 1983 auf den potenziell gasführenden Buntsandstein niedergebracht, war jedoch zunächst nicht fündig. Erst eine geologische Ablenkung zur „Düste T3a“ war erfolgreich. 1997 erfolgte eine nochmalige Ablenkung zur „Düste T3b“. Die Bohrung befindet sich ca. 3 km südöstlich von Barnstorf.

Auf diesem Platz will der „Erdgasinformant“ wenige Tage nach Beginn des Überfalls Russlands auf die Ukraine etwas beobachtet haben, nämlich dass über mehrere Tage hinweg Erdgas abgefackelt wurde. Mit diesem Gas hätten viele Haushalte versorgt werden können, raunt der Kommentator des Beitrages in gewohnt dramatisch aufgesetztem Ton. Es ist kaum zu fassen, aber an dieser Stelle wird ziemlich offensichtlich unterstellt, dass sinnlos Erdgas verbrannt wird, um dem Markt heimisches Erdgas zu entziehen. Anders ist die Verknüpfung Krieg-Abfackeln von Erdgas, das noch hätte genutzt werden können, kaum zu interpretieren.

Doch was geschah dort tatsächlich? Anhand des Equipments ist zu erkennen, dass die Bohrung „totgepumpt“ wird, sodass kein Erdgas mehr aufsteigen kann. Solche Arbeiten werden durchgeführt, wenn entweder Wartungsarbeiten an einer Bohrung durchgeführt werden sollen (z.B. Austausch des Förderstranges) oder die Bohrung stillgelegt und verfüllt werden soll. In diesem Fall trifft mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit letzteres zu, denn nur wenige Wochen später veröffentlichte der Betreiber Wintershall-Dea eine Pressemitteilung zu entsprechenden Arbeiten auf der „Düste T4“. Diese befindet sich ca. 1 km nördlich von Barnstorf. Hier der LINK

Dass der vermeintliche „Erdgasinformant“ nicht erkennt, was auf dem Platz vor sich geht, ist das eine, dass die Autorin des Beitrages für die Sendung „Markt“ des zur Objektivität verpflichteten öffentlich-rechtlichen Senders NDR nicht in der Lage oder gar Willens ist, in Erfahrung zu bringen, welche Arbeiten warum dort ausgeführt werden, ist nicht nachvollziehbar.

Und um dem ganzen Unsinn der ersten Minute des Beitrages die Krone aufzusetzen, wird auch noch behauptet, dass früher das deutsche Unternehmen RWE-DEA auf diesen Plätzen Erdgas gefördert hätte. RWE-DEA und Vorgängerunternehmen war NIE operativ im Landkreis Diepholz im Bereich Erdgasförderung tätig. Daran ändert auch der heutige Name des Betreibers Wintershall-Dea nichts. Schließlich war es die Wintershall, die rund um Barnstorf tätig war. Wintershall-Dea ist übrigens erst 2019 aus einer Fusion der Wintershall mit DEA entstanden. Zuvor verkaufte RWE-DEA 2014 ihr Erdöl-und Erdgasgeschäft an die russische Firma Letter One, welches unter dem historischen Namen „DEA“ fortgeführt wurde. Jedoch, wie gesagt, nicht im Landkreis Diepholz. Ein Erdgasinsider, der laut Arbeitsjacke für die DEA tätig war, hätte Frau Höber eigentlich aufklären müssen!

Rückgang der Erdgasproduktion nach Verkauf an russischen Oligarchen?

Bohranlage T-160 bei ihrem letzten Einsatz zum Abteufen der „Völkersen-Nord Z4c“. Foto: S.Arndt, März 2019

Der Verkauf des Erdöl-und Erdgasgeschäfts nicht nur in Deutschland (!) betraf andere Regionen, wie z.B. den Landkreis Verden. In diesem befindet sich die Erdgaslagerstätte „Völkersen/-Nord“, wohin der Beitrag plötzlich springt. Zuvor wurden sämtliche Erdgasfelder „rund um Diepholz und Völkersen“ RWE-DEA zugeschoben. Dargestellt werden zahlreiche Lagerstätten, die niemals RWE-DEA oder Vorgängerunternehmen gehörten. Eine erneute Falschbehauptung und wir sind gerade einmal bei 1:00 Minuten des insgesamt 10-minütigen Beitrags!

Richtig ist allerdings, dass die wenigen von RWE-DEA betriebenen Lagerstätten an das Unternehmen „Letter One“ im Eigentum des Russen Mikhael Fridmann beim Verkauf des Erdöl-und Erdgasgeschäfts übergingen. Dem „Erdgasinformant“ sei aufgefallen, dass die Fördermengen nach dem Verkauf zurückgegangen seien. Das veranlasst die Autorin zu der Frage, ob der russische Oligarch Einfluss auf die Gasförderung aus niedersächsischen Feldern hätte.

Dem ominösen Informanten hätte eigentlich auffallen müssen, dass die inländische Erdgasförderung bereits seit ca. 20 Jahren rückläufig ist, und nicht durch den Eigentumswechsel einiger Lagerstätten zurückzuführen ist. Dass „Völkersen/-Nord“ im Jahr der Veräußerung ihren Höhepunkt erreicht hat und danach die Produktion zurückging, ist auf die Betriebsdauer der Lagerstätte zurückzuführen. Es ist völlig normal, dass nach 20 Jahren die Produktivität von Lagerstätten dieser Größe rückläufig ist. Dass einzelne Anteilseigner keinen Einfluss auf das operative Geschäft haben, wird von der Wintershall-Dea entsprechend beantwortet, wobei interessant wäre zu wissen, welche Frage Frau Höber konkret stellte.

Auffüllung von Speichern mit niedersächsischem Gas

Der „Markt“-Beitrag behandelt nicht nur die vermeintlich russisch beeinflusste Förderung  von Erdgas in Niedersachsen, sondern auch die Speicher sowie das Transportnetz. Da wir uns vorrangig mit der Aufsuchung und Gewinnung befassen, fällt letzteres unter den Tisch. Jedoch soll kurz auf die Thematik „Speicher“ geschaut werden, da der Beitrag eine Verbindung zwischen Produktion und Speicherung hergestellt wird.

Denn das in Niedersachsen geförderte Erdgas könnte doch gespeichert werden. Z.B. im größten deutschen Speicher in Rehden im Landkreis Diepholz, so der Kommentator sinngemäß. Bei dem Speicher handelt es sich um eine ausgeförderte Erdgaslagerstätte im Zechstein mit einer Kapazität von 4,2 Milliarden Kubikmetern (zum Vergleich: Erdgasbedarf Deutschlands liegt bei 90 Mrd. m³, heimische Förderung 2020 ca. 5 Mrd. m³). Diese zur Einordnung wichtigen Zahlen werden im Höber-Beitrag nicht erwähnt. Statdessen wird ein völlig irrelevantes Flächenmaß statt eines Raummaßes angegeben.

Auf die Idee, dass Erdgas gewonnen wird, um es Verbrauchern zuzuführen, statt es zu speichern, kommt Frau Höber anscheinend nicht. Wenn Erdgas gefördert würde, nur um es unmittelbar wieder zu speichern, wäre es sinnvoller, es gleich in der Lagerstätte zu belassen. Zudem werden die heimischen Süßgasfelder, zu denen „Völkersen/-Nord“ gehört, saisonal betrieben. Dass heißt: Im Winter, wenn der Bedarf höher ist, wird mehr produziert als im Sommer. Aus alten Jahresberichten „Erdöl und Erdgas in der Bundesrepublik Deutschland“ ist das ersichtlich, da dort monatsweise die Produktionsraten der einzelnen Lagerstätten aufgelistet waren. Aber auch der vielzitierte „Erdgasinformant“ müsste das wissen.

Anders verhält es sich mit den Sauergaslagerstätten, da die Anlagen zur Entschwefelung kotinuierlich betrieben werden müssen. Mit Ausnahme der eher unbedeutenden Lagerstätten „Staffhorst“ sowie „Staffhorst-Nord/Päpsen“ im Landkreis Nienburg betreibt Wintershall-Dea solche Lagerstätten nicht.

Abgesehen davon handelt es sich beim Speicher Rehden, der von ASTORA, einem Tochterunternehmen der russischen GAZPROM betrieben wird und deshalb Gegenstand des „Markt“-Beitrages ist, um einen, in dem hochkalorisches Erdgas (H-Gas) gespeichert wird. Solches Erdgas kommt entweder aus Lagerstätten in der Nordsee oder aus Russland. Aufgrund geringerer Methananteile handelt es sich bei heimischen Erdgas um L-Gas mit weniger Energiegehalt. Eine Speicherung in Rehden wäre demnach nicht möglich.

Hinzu kommt die bereits erwähnte Speicherkapazität von 4,2 Mrd m³. Diese sind aktuell quasi voll verfügbar. In Anbetracht der Produktion aus „Völkersen/-Nord“  im Jahr 2020 (Zahlen aus 2021 liegen noch nicht vor) in Höhe von 0,6 Mrd. m³ bräuchte es selbst bei unrealistischen stabilen Förderraten ganze 7 Jahre, um Rehden wieder aufzufüllen. Die 0,6 Mrd. m³ währen dabei dem Markt komplett entzogen, was fatal wäre, da in Teilen Niedersachsens Haushalte technisch bedingt zwingend mit L-Gas versorgt werden müssen.

An dieser Stelle wollen wir es mit dem „Markt“-Beitrag bewenden lassen, da wir zum Thema Transportnetz das Hintergrundwissen fehlt.

Dass Höber-Beiträge inhaltlich mit äußerster Vorsicht zu genießen sind, vor Fehlern, Falschdarstellungen und aus dem Finger gesogenen Behauptungen strotzen, ist uns hinlänglich bekannt. Dennoch lässt uns dieser Beitrag erschüttert zurück. Allein die ersten 3 von insgesamt 10 minuten boten Material zur Richtigstellung im Umfang von 2.000 Wörtern. Bei dieser Qualität stellt sich die Frage, wie es sich bei anderen Themenfeldern verhält, bei denen wir uns nicht so gut auskennen. Nur soviel: Beim Thema Landwirtschaft, grüner Gentechnik und Kernkraft wird ähnlich viel Unsinn öffentlich-rechtlich gestreut.

 

Artikelfoto: Sammelplatz „Staffhorst“ der Wintershall-Dea. Foto: Steven Arndt, November 2017