Erdöl- und Erdgasförderung in Deutschland 2019 weiter rückläufig

Der Allgemeinheit dürfte unbekannt sein, dass Deutschland eine im Hinblick auf die Gewinnung von Erdöl und Erdgas eine jahrzehntelange Tradition vorzuweisen hat. Erst durch die 2010/2011 aufkeimende Debatte um das Hydraulic-Fracturing-Verfahren (umgangssprachlich „Fracking“) hat wahrscheinlich ein größerer Teil der Bevölkerung erfahren, dass  eine nennenswerte Erdöl- und Erdgasförderung in Deutschland existiert. Während bei der Erdölförderung der Zenit bereits 1968 erreicht war, war dies Deutschland (West) allein betrachtet erst Mitte der 1990er Jahre der Fall. Seit ca. 2005 fällt die inländische Erdgasproduktion deutlich ab. Zumindest seit 2011 ist für den rapiden Rückgang die vorgenannte „Fracking“-Debatte mitverantwortlich. Erdgaspotenziale in Lagerstätten, die nur mit Hilfe des Verfahrens erschlossen werden können, bleiben unangetastet, obgleich seit 1961 Fracmaßnahmen in deutschen Gaslagerstätten sicher und erfolgreich durchgeführt worden sind. Im Hinblick auf die Bohrmeterleistung war 2019 hingegen ein vergleichsweise gutes Jahr.

Deutliche Erholung der Bohrmeterleistung

Bohranlage T-160 auf der Erdgasbohrung „Völkersen-Nord Z4c“. Foto: S.Arndt, März 2019

Nachdem 2018 das Jahr mit der geringsten Bohrmeterleistung bezüglich der Aufsuchung und Erschließung von Erdöl- und Erdgaslagerstätten in Deutschland seit dem Ende des 2. Weltkriegs war, erholte sich diese im vergangenen Jahr deutlich. Während 2018 nur 25.961 m erzielt wurden, stieg die Leistung 2019 auf 43.416 m erheblich an. Auch die Anzahl der aktiven Bohrungen stieg von 24 auf 28. Interessant ist, dass vor allem Explorationsbohrungen (Bohrungen zur Aufsuchung neuer bzw. Wiedererschließung aufgegebener Lagerstätten) für den Anstieg mitverantwortlich sind. Das ist insofern bemerkenswert, da Deutschland in Bezug auf Öl und Gas als gut exploriert gilt.

In der Kategorie „Explorationsbohrungen“ hat sich die Bohrmeterleistung gegenüber 2018 nahezu verdoppelt. In der Kategorie „Feldesentwicklung“ ging die Anzahl aktiver Projekte hingegen von 19 auf 16 zurück. Die Bohrmeterleistung blieb hier dennoch nahezu unverändert.

Bei den Explorationsbohrungen gab es in den Unterkategorien „Aufschlussbohrungen“ (2), Teilfeldsuchbohrungen“ (4) sowie „Wiedererschließungsbohrungen“ (5) aktive Vorhaben.

Von den Aufschlussbohrungen wurde 2019 die Erdölbohrung „Steig 1“ in Baden-Würtemberg sowie die Erdölbohrung „Schwegenheim 1“ in Rheinland-Pfalz abgeschlossen. Während erstere und mit „ölfündig“ bewertet wurde, hat die  Die „Schwegenheim 1“ zwar Erdöl nachgewiesen, aber noch kein abschließendes Ergebnis erhalten.

Bei den Teilfeldsuchbohrungen fanden die Erdgasbohrungen „Burgmoor Z5“ sowie „Greetsiel-Süd Z1“ ihren Abschluss. Erstere ist mit „gasfündig“ bewertet wurden, während zweitere kein Erdgas antraf, entsprechend mit „nicht fündig“ bewertet und zwischenzeitlich verfüllt wurde. Aktuell wird der Bohrplatz zurückgebaut (Bohrung Greetsiel Süd Z1: ExxonMobil baut Bohrplatz zurück). Des Weiteren konnten die Erdölbohrungen „Römerberg 7M1“ sowie „Römerberg 8“ beendet werden. Beide sind „ölfündig“.

Den fünf in 2019 abgeschlossenen Wiedererschließungsprojekten „Schicking 2“, „Schicking 2a“ und „Schicking 2b“ im Bereich der in den 1980er Jahren aufgegebenen Lagerstätte „Ampfing“ in Bayern sowie „Emlichheim Z5a“ und Emlichheim Z5b“ war hingegen kein Erfolg beschieden. Zwar hatte die „Schicking 2b“ zum Jahresende noch kein endgültiges Ergebnis, ist jedoch inzwischen als „nicht fündig“ eingestuft (siehe dazu unseren Beitrag Kein Erdöl aus Ampfing). Die Ablenkungsbohrungen „Emlichheim Z5a“ und Emlichheim Z5b“ aus der ehemaligen Erdgasförderbohrung „Emlichheim Z5“ heraus sollten die Wiedererschließung der kleinen, nur kurzzeitig um 1960 produktiven Lagerstätte „Emlichheim-Süd“ in Westniedersachsen prüfen.

Hinsichtlich aller weiteren Bohrungen und deren Ergebnisse verweisen wir auf den Jahresbericht „Erdöl und Erdgas in der Bundesrepublik Deutschland 2019 “ des niedersächsischen Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG).

Erdölförderung sinkt unter 2-Millionen-Tonnen – Marke

Erdölförderbohrung Rühlermoor 68a. Foto: S.Arndt, März 2019

Der Höchststand der inländischen Erdölförderung ist bereits 1968 erreicht worden. Seitdem ist die Produktion tendenziell im Rückgang begriffen. Ende der 1990er Jahre sank sie erstmalig auf unter 3 Millionen Tonnen pro Jahr. Eine kurzzeitige Erholung im Zusammenhang mit der fortschreitenden Erschließung Deutschlands einziger Offshore-Öllagerstätte „Mittelplate“, die teilweise durch weit abgelenkte Bohrungen auch von Land erschlossen ist, ließ den Betrag für einige Jahre nochmals über 3 Millionen Tonnen ansteigen.

In 2019 konnte schließlich die 2-Millionen-Tonnen – Marke nicht mehr erreicht werden. Es wurden lediglich nur noch 1,927 Mio. t produziert. Gegenüber 2018 ist die Anzahl der produktiven Lagerstätten mit 51 stabil geblieben, während die Anzahl der aktiven Förderbohrungen leicht von 988 auf 986 abnahm.

Rückgang der Erdgasförderung verlangsamt

Erdgasförderung in Deutschland

Erdgasförderbohrung Düste T3b. Foto: S.Arndt, März 2019

Klammert man die Erdgasproduktion auf dem Gebiet der DDR während der Teilung Deutschlands aus, erreichte die Erdgasförderung in Deutschland in den 1970er Jahren erstmals einen Höhepunkt von um die 20 Milliarden Kubikmeter (Mrd. m³) pro Jahr. Anschließend fiel sie leicht ab und pendelte sich bis 1990 zwischen 15 Mrd. m³ und 20 Mrd. m³ ein.

Bedeutende Neufunde in geringdurchlässigen Sandsteinen des Rotliegenden im Förderdistrikt zwischen Elbe und Weser ab 1980 waren erst in den 1990er Jahren voll entwickelt und führten zu einem erneuten Anstieg der Erdgasförderung in Deutschland auf zeitweise über 20 Mrd. m³ pro Jahr. Ab 2011 war eine Weiterentwicklung dieser Lagerstätten sowie ebenfalls geringdurchlässiger Sandsteinlagerstätten des Oberkarbon im Förderdistrikt zwischen Weser und Ems dann nicht mehr möglich. Um aus diesen Lagerstätten eine wirtschaftliche Gasproduktion zu erreichen, ist zuvor die Durchführung von Fracmaßnahmen erforderlich.

Doch wegen der aufkeimenden Debatte um dieses bewährte Verfahren und dem damit einhergehenden Druck aus Politik und Bürgerinitiativen, dabei kräftig unterstützt durch zahlreiche sensationsheischende Medien, verzichteten die Unternehmen zunächst freiwillig auf solche Maßnahmen. Inzwischen hat die Politik derart hohe Auflagen implementiert, so dass eine wirtschaftlich vertretbare Durchführung von Fracmaßnahmen nicht mehr gegeben ist.

In der Konsequenz führte das dazu, dass der ab 2006 einsetzende recht deutliche Rückgang der Erdgasförderung in Deutschland noch beschleunigt wurde. Hinzu kam das Ausbleiben bedeutender Neufunde seit 1992. Abgesehen davon ist inzwischen die Aufsuchung eventueller Lagerstätten hierzulande nahezu unmöglich. Fast überall, wo solche Projekte angedacht sind, regt sich umgehend nach Bekanntgabe Bürgerprotest. Zudem hat die Politik die Erkundung von möglichen Erdgasvorkommen in Kohleflözen sowie kohlenstoffreichen Tonsteinen de facto verboten. Daran ändern auch anderslautende Behauptungen der „Gegen-Gasbohren“-Initiativen nichts.

Immerhin konnte der Rückgang der heimischen Gasproduktion 2019 gegenüber dem Vorjahr verlangsamt werden. Der Rückgang betrug nur noch 2,7 Prozent gegenüber 13,3 Prozent im Jahr zuvor. Dennoch verringerte sich die Anzahl der aktiven Lagerstätten gegenüber 2018 von 77 auf 72. Die Anzahl der produzierenden Bohrungen nahm mit Stichtag 31.12.2019 von 434 auf 419 gegenüber dem Vorjahr ab.

Inländische Öl- und Gasreserven sinken weiter

Erdgasförderbohrung Ringe Z1. Foto: S.Arndt, März 2019

Vor allem aufgrund des Ausbleibens neuer bedeutender Funde gehen die Erdöl- und Erdgasreserven in Deutschland weiter zurück. Unter Reserven sind Vorkommen zu verstehen, die sich nach heutigem Stand der Technik wirtschaftlich gewinnen lassen. Demnach spielen die Weltmarktpreise bei der Bewertung des Reservenpotenzials neben den technischen Möglichkeiten auch eine Rolle.

Zum 01.01.2020 betrugen die sicheren und wahrscheinlichen Erdölreserven nur noch 28 Mio. t. Sie nahmen somit gegenüber dem Vorjahr um 1 Mio. t ab. Unter Berücksichtigung der Jahresförderung von 1,927 Mio. Tonnen 2019 konnte somit die Hälfte der entnommenen Menge durch Neubewertungen ausgeglichen werden. Das Verhältnis Reserven/Produktion, früher „statische Reichweite“, erhöhte sich leicht von 14 Jahre auf 14,5 Jahre. Das bedeutet: Bei unverändertem Produktionsumfang liefe die Erdölförderung in Deutschland in 14,5 Jahren aus. Beim Verhältnis Reserven/Produktion handelt es sich jedoch nicht um eine realistische Prognose (da u.a. der natürliche Förderabfall in den Lagerstätten unberücksichtigt bleibt), sondern um eine Momentaufnahme und statistische Orientierungsgröße.

Anders verhält es sich bei den sicheren und wahrscheinlichen Erdgasreserven. Diese betrugen zum Stichtag 01.01.2020 nur noch 46,6 Mrd. m³ Rohgas. Sie verringerten sich somit gegenüber dem Vorjahr um 7,7 Mrd. m³ Rohgas. Da die Förderung ca. 6,6 Mrd. m³ Rohgas betrug, war der Reservenrückgang größer als die Entnahme aus den Lagerstätten. Das Verhältnis Reserven/Produktion verringerte sich somit weiter von 8 Jahren auf nur noch 7 Jahre.

Ausblick

Erdölförderbohrung Reitbrook-M5 im Südosten Hamburgs. Foto: S.Arndt, März 2019

Auch wenn das Jahr 2019 durch einen signifikanten Anstieg bezüglich der Bohrmeterleistung zur Aufsuchung und Entwicklung von Erdöl- und Erdgaslagerstätten gekennzeichnet war, ist nicht davon auszugehen, dass sich die Erdöl- und Erdgasförderung in Deutschland in den nächsten Jahren erholen wird. Es ist stattdessen vom Gegenteil auszugehen. Dafür gibt es verschiedene Gründe.

  1. Deutschland ist im Hinblick auf Erdöl und Erdgas bereits sehr gut erkundet. Mit größeren Nefunden ist somit nicht zu rechnen.
  2. Die meisten Öl- und Gaslagerstätten befinden sich bereits in der Endphase ihres Lebenszyklusses, der sogenannten Tail-End-Phase. Diese ist insbesondere beim Erdöl durch einen hohen Verwässerungsgrad gekennzeichnet, was die Produktionskosten erhöht.
  3. Hohe Produktionskosten machen die Förderung insbesondere bei den niedrigen Weltmarktpreisen zunehmend unwirtschaftlich und wird sehr wahrscheinlich zur Aufgabe kleinerer Felder in den nächsten Jahren führen.
  4. Erdgaspotenziale in Kohleflözen sowie kohlenstoffreichen Tonsteinen (Stichwort „Schiefergas“) dürfen aufgrund politischer Entscheidungen weder erkundet geschweige denn erschlossen werden.

Es ist somit davon auszugehen, dass die alten, kleinen Ölfelder in den nächsten Jahren stillgelegt werden. Ähnliches dürfte für die kleineren Erdgaslagerstätten zutreffen. Dennoch wird Deutschland auf absehbare Zeit auf diese Rohstoffe angewiesen sein, da Alternativen fehlen. Das gerne als Ersatz propagierte „Power to Gas“-Verfahren kam bis heute trotz massiver Förderung der sogenannten „Erneuerbaren Energien“ nicht über den Pilotstatus hinaus und die Gewinnung von Biomethan führt zu ernsthaften Umweltproblemen.

Deutschland wird somit in absehbarer Zeit vollständig von Öl- und Gasimporten abhängig sein.

 

Sofern nicht anders angegeben beziehen sich die Ausührungen auf die Jahresberichte „Erdöl und Erdgas in der Bundesrepublik Deutschland 2019“ sowie „Erdöl und Erdgas in der Bundesrepublik Deutschland 2018„. Der Abschnitt „Ausblick“ ist eine persönliche Einschätzung/Meinung des Verfassers.

Artikelfoto: Ölförderbohrung im Feld Rühlermoor. Foto: S. Arndt, März 2019

4 Kommentare zu Erdöl- und Erdgasförderung in Deutschland 2019 weiter rückläufig

  • Norbert Eichler sagt:

    Eine sehr interessante Übersicht. Ich habe von 1978 bis 1990 auf diesem Sektor als Objekt-Geologe vorwiegend in der vor-Ort-Betreuung gearbeitet: UGS, Erdgas, Geothermie, Kali, Erdgasabwasserversenkung u-. a.. Unter anderem habe ich vier Förderbohrungen auf der Lagerstätte Behringen bereut. Fracking war ein normales und anerkanntes Routine-Verfahren. Die Unwissenschaftlichkeit auf dem Sektor Erdöl/Erdgas und auch der CCS-Technologie, wo man politisch bereits die Erforschung geblockt hat, ist erschütternd. Leute, die von keinem der Gebiete nicht mal marginale Kenntnisse haben, reden vom „Scheiß-Fracking“, das ist mittlereile zu einem gängigen Schimpf-Wort geworden. Es dient sogar zur Bevorzugung von russischem Erdgas (was ich befürworte) gegenüber dem „Scheiß-Fracking-Gas“ aus den USA. Die Aktivisten reden den Anwohnern sogar Erdbeben als Folge von Erkundungsbohrungen ein, erwähnen aber natürlich nicht, daß die in Groningen beobachteten Erscheinungen von Bodensenkungen auf die jahrzehntelange Förderung in Europas größter Rotliegend-Lagerstätte zurückzuführen sind. Andererseits hat politischer Wille in Sachen Geothermie zur Aufwölbung der Stadt Stauffen geführt, weil man sich im Vorfeld offenbar nicht genug mit der Anhydrid-/Gips-Problematik beschäftigt hatte. In Deutschland wird es also vermutlich zum Lockdown in Sachen Exploration kommen. Bald wird das Gejammer über die ökologisch katastrophale Lithium-Förderung in Chile losgehen (Stichwort 20 m3 Süßwasserfür 1 kg Lithium), ohne die eine Großproduktion von E-Autos derzeit trotz weltweit offenbar hinreichender Vorratslage nicht möglich sein wird. Zudem werden für E-Autos und Digitalisierung weitere metallische spezielle Rohstoffe benötigt, die sich weltweit zunehmend China unter den Nagel reißt. Ich fürchte, daß in Deutschland eine Suche nach solchen Rohstoffen mangels sachlicher Akzeptanz in Politik und Bevölkerung nicht mehr möglich sein wird. Auch in Sachen Endlager für KKW-Abfälle wird sich in Deutschland nichts finden: In der zuständigen Kommission stellen Geisteswissenschaftler den Löwenanteil (etwa 50 %) dar. Der aktuelle Streit Türkei – Griechenland um Erdgas im Mittelmeer wo man offenbar sogar die militärische Konfrontation nicht scheut, und der Jubel über 300 Mrd m3 Erdgas unter dem Schwarzen Meer zeigen eindeutig, daß Erdgas international noch lange nicht abgemeldet ist.

    Dipl.-Geologe Norbert Eichler

    1. SAR sagt:

      Herr Eichler,

      danke für Ihren ausführlichen und fundierten Kommentar.

      Ja, es ist davon auszugehen, dass es in Deutschland absehbar keine eigenständige Rohstoffgewinnung mehr geben wird, mit Ausnahme von Steinen und Erden im eher kleineren Maßstab.

      CCS hätte in Deutschland erforscht werden können. Die Pilotanlagen zur Abscheidung im Kraftwerk Schwarze Pumpe sowie die zur Versenkung in der Altmark (Teilfeld Altensalzwedel) waren bereits installiert und mussten leider ungenutzt demontiert werden. Die Politik knickte auch hier vor den Sorgen und Ängsten von Teilen der Bevölkerung ein.

      1. Das ist unrealistisch!

        Diejenigen die an den „Klimawandel“ glauben, glauben in der Regel auch an die Wunder „Erneuerbarer Energien“ und haben kein Interesse an CCS.
        Diejenigen die nicht an dieses ökoreligiöse Dogma glauben sehen in CCS in der Regel sinnlose Kosten.
        Das trifft auf Europa und Nordamerika zu. Es gibt ein paar wenige Länder wie Australien und Norwegen wo CCS am ehesten eine Chance hat.

        Bislang hat daran auch die Energiekrise nichts geändert. Die Politik der deutschsprachigen Länder antwortet auf das Scheitern der „Erneuerbaren Energien“ mit noch mehr „Erneuerbaren Energien“.

    2. Dirk Weißenborn sagt:

      In Ergänzung Ihres fundierten und aussagekräftigen Kommentars:

      Dieselben Versager-Politiker, welche Energie- und Rohstoffwirtschaft in Deutschland an die Wand gefahren haben (auch „Erneuerbar“ hat erhebliche Probleme), legen jetzt aus unbewiesenen Gründen die Axt an die letzte zuverlässige Energiezufuhr Deutschlands: Das russische Erdgas.

      Womit sollen wohl die Gaskraftwerke zur Stützung der unzuverlässigen Kantonisten Wind- und Solarenergie auf Dauer befeuert werden?

      Jedoch vermisse ich auch einmal eine deutlich-kritisches Statement der deutschen Energie- und Rohstoffwirtschaft zur Mainstreampolitik in Berlin und anderswo.

      Es ist beschämend für den ganzen Wirtschaftszweig, dass sich hier auf diesem Blog (und auch etlichen anderen) Bürger – oft genug ohne direkten eigenen finanziellen Bezug – Gedanken machen, während die Unternehmensleitungen vor der Regierung kriechen.

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